
Unser Leitbild
Wir stehen für eine offene, demokratische, vielfältige und solidarische Bürger*innengesellschaft, in der sich Menschen in gleichberechtigter Freiheit und Sicherheit entfalten, unterstützen und voranbringen.Wir bieten fachliche, politische und persönliche Bildung an, die humanistischen emanzipatorischen, demokratischen und interreligiösen Prinzipien folgt.
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Aktuelle Projekte
Aktuelle Projekte des Mernissi-de Gouges Bildungs- und Sozialwerks verbinden politische Bildung mit konkreten gesellschaftlichen Herausforderungen.
Mit dem Demokratie-Mobil entwickeln und realisieren wir mobile Bildungsangebote für Schulen und außerschulische Einrichtungen. In interaktiven Workshops setzen sich Teilnehmende mit Themen wie Demokratie, gesellschaftlicher Vielfalt, Diskriminierung und aktuellen Konflikten auseinander. Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.demokratie-mobil.berlin
Die Akzeptanzkampagne Ich bin Muslim/Ich bin Muslimin macht unterschiedliche Lebensrealitäten muslimischer Menschen sichtbar und setzt Impulse für einen differenzierten Blick auf Islam, Identität und Zugehörigkeit. Zur Kampagne gelangen Sie hier:


Die Namensgeberinnen
Olympe
de Gouges
„Die Frau hat das Recht, das Schafott zu besteigen. Sie muss gleichermaßen das Recht haben, die Tribüne zu besteigen.“
Mit diesen Worten kritisierte Olympe de Gouges während der Französischen Revolution die patriarchalen Strukturen ihrer Zeit und den Ausschluss von Frauen aus politischen Rechten. Olympe de Gouges, 1748 als Marie Gouze geboren, zog nach Paris und wurde zu einer der wichtigsten politischen Stimmen ihrer Zeit. Sie verfasste zahlreiche Texte zu Fragen von Gerechtigkeit, Sklaverei und Geschlechtergleichstellung und setzte sich entschieden für die Rechte von Frauen ein. Ihre Haltung war klar: Frauenrechte sind Menschenrechte. Trotz der Revolution von 1789 blieben Frauen von politischer Teilhabe ausgeschlossen. Olympe de Gouges engagierte sich dagegen öffentlich, organisierte Versammlungen und kritisierte die Nationalversammlung scharf. Für ihr politisches Engagement wurde sie 1793 hingerichtet.
Heute gilt sie als wichtige Vordenkerin der Frauenbewegung und als frühe Stimme für Gleichberechtigung und demokratische Teilhabe.


Fatima Mernissi
Fatima Mernissi wurde 1940 in Fès geboren und war eine der bekanntesten feministischen Stimmen der islamischen Welt. Die Soziologin und Politikwissenschaftlerin lehrte später in Rabat und wurde für ihre Arbeit unter anderem mit dem Erasmuspreis ausgezeichnet.
In ihren zahlreichen Veröffentlichungen setzte sie sich kritisch mit Geschlechterrollen im Islam auseinander und plädierte für eine zeitgemäße, demokratische Auslegung religiöser Texte. Internationale Bekanntheit erlangte sie unter anderem mit ihrem Buch Der politische Harem.
Ein zentrales Anliegen Mernissis war es, Frauen zu stärken und ihnen eine Stimme im öffentlichen Diskurs zu geben. Sie betonte, wie wichtig es für demokratische Gesellschaften ist, dass unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden.
Fatima Mernissi gilt bis heute als wichtige Vordenkerin für Gleichberechtigung, Demokratie und die Rolle von Frauen in muslimisch geprägten Gesellschaften.
Impressionen







